Wasserrechtliche Anlagendokumentation
Meinungen, Stimmen und Empfehlungen zur Digitalisierung

Stimmen von Unternehmern

Ich habe viele Jahre im Ausland gearbeitet, etwa für BMW und Oracle. Bei all den Umzügen habe ich irgendwann die Ordnung in meinen Fahrzeugunterlagen verloren. Also habe ich eine Lösung entwickelt, um sie digital zu speichern.
(Manfred Heiss, in: Wirtschaftswoche, 07.08.2020).

Mehr als je zuvor ist durch die Pandemie deutlich geworden, dass Digitalisierung keine Option mehr, sondern zwingend notwendig ist, um schwierige Zeiten zu meistern und die gewünschten Geschäftsergebnisse zu erzielen.
(SAP-Vorstandschef Christian Klein, in: Spiegel online, 27.07.2020).

Immer mehr mittelständische und größere Unternehmen seien von einer Pleite betroffen, teilte Creditreform mit. Mit einem Anteil von knapp 57 % meldeten zwar kleine Einzelunternehmer immer noch die meisten Insolvenzen an. Creditreform-Sprecher Michael Bretz machte etwa Defizite bei der Digitalisierung bei älteren und etablierten Unternehmen für die Zunahme verantwortlich.
(Insolvenzen treffen mehr Mitarbeiter, in: Spiegel online, 27.06.2020).

Wir müssen endlich die Baugenehmigungszahlen deutlich nach oben treiben und Planungsprozesse beschleunigen - etwa durch die Einführung einer digitalen Bauakte.
(Andreas Mattner, Zentraler Immobilien-Ausschuss der Immobilienwirtschaft, in: Spiegel online, 20.05.2019).

Das ist eines meiner Mantras gewesen - Fokus und Einfachheit. Einfach kann schwerer als komplex sein: Man muss hart arbeiten, um das eigene Denken so sauber zu bekommen, damit man es einfach machen kann. Aber zuletzt lohnt es sich, weil man Berge versetzen kann, wenn man erstmal dahin gelangt.
(Steve Jobs 1988, in: Ruhr-Nachrichten, 07.10.2011).


Digitalkompetenz an Schulen

Im Zugang zu digitalen Lernmethoden und -mitteln haben die deutschen Schulen den Anschluss verloren. Zu oft hat man den Eindruck gewonnen, dass Bildung in Deutschland keine Priorität hat. Der Arbeitsmarkt der Zukunft schreit nach digitalen Kompetenzen - doch in der Schule werden Jugendliche nicht darauf vorbereitet. Daran wird sich nichts ändern, wenn Lehrer in der digitalen Steinzeit verhaftet bleiben.
(Thomas Starubhaar und Daniel Dettling, Der Bildungsnation Deutschland droht der Abstieg, in: Wirtschaftswoche, 07.08.2020).

Deutschland ist ein digitales Entwicklungsland. Die vermeintliche Digitaloffensive droht zu verpuffen, wenn Lehrer weiter in der Steinzeit vor sich hin vegetieren.
(Philipp Frohn, Prähistorische Digitalkenntnisse gefährden den Arbeitsmarkt von morgen, in: Wirtschaftswoche, 30.07.2020).

2016 fragten das ZDF, der Bayerische Rundfunk und der SWR Jugendliche, wie gut das deutsche Bildungssystem sie ihrer Meinung nach auf die Arbeitswelt vorbereite. Sagenhafte ein Prozent, ja wirklich: nur ein Prozent sahen sich "gut vorbereitet". Natürlich hat das unmittelbar mit der Digitalisierung zu tun und mit der weitgehenden Abwesenheit digitaler Themen, Instrumente, Methoden in deutschen Lehrplänen.
(Sascha Lobo, Generationendebatte - Warum die Alten neidisch auf die Jugend sind, Spiegel online, 24.01.2018).


Scherzhaftes

Deutschland iss so digital wie die Omma ihre Kuckucksuhr.
(Bruno Knust, Wenn Sie Günna fragen ..., Ruhr-Nachrichten, 15.08.2020).


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Dr. rer.nat. Michael Krutz, Dortmund
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