Sachverständigenbüro für Anlagentechnik und Gewässerschutz
Dortmund

Prüfung von Mineralöl- und Chemieanlagen nach § 46 AwSV
Erstellung der wasserrechtlichen Anlagendokumentation nach § 43 AwSV (interaktiv)
Beratung im Genehmigungsverfahren nach BImSchG
Zertifizierung von WHG-Fachbetrieben

Dr. rer.nat. Michael Krutz, Chemiker
Tel. 0231-4277966, Mobil 0175-1676311, Fax 0231-4277967, Mail mk@dr-krutz.de


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Sachverständigen-Gutachten über Erdwärmesonden- und -kollektoranlagen

Die Besonderen Anforderungen an Erdwärmesonden und -kollektoren, Solarkollektoren und Kälteanlagen sind im § 35 der Anlagenverordnung AwSV genannt.

Erdwärmesonden- und -kollektoranlagen, die wassergefährdende Stoffe als Kältemittel und/oder Wärmeträgermedium verwenden und gemäß § 63 Abs. 1 WHG im Bereich der gewerblichen Wirtschaft oder öffentlicher Einrichtungen eingesetzt werden, unterliegen den Regelungen der AwSV. Der Betreiber der Anlage hat diese nach § 46 Abs. 2 AwSV in Verbindung mit der Anlage 5 bzw. 6 der Verordnung durch einen Sachverständigen nach § 2 Abs. 33 in Verbindung mit § 52 AwSV prüfen zu lassen. Diese Prüfung umfasst eine Prüfpflicht vor Inbetriebnahme oder nach wesentlichen Änderungen, wiederkehrende Prüfungen alle 5 Jahre und eine Prüfung bei Stilllegung. Die Berichte dieser Prüfungen sind der zuständigen Unteren Wasserbehörde vorzulegen.

Die Inbetriebnahme der gesamten Erdwärmeanlage darf erst nach mängelfreier Abnahme durch den Sachverständigen erfolgen.

Prüfumfang: Ordnungsprüfung und technische Prüfung, einschl. Prüfung der Dokumentation der Errichtung und der Druckprobe. Maßgeblich sind die Auflagen und Hinweise der behördlichen Erlaubnis gemäß § 8 WHG für die Benutzung eines Gewässers (Grundwasser). Der Sachverständige sollte bereits im Vorfeld der Planungen und der Bauausführung eingeschaltet werden.

Erster Prüfabschnitt: Bei der Inbetriebnahmeprüfung erfolgt eine Zwischenabnahme durch den Sachverständigen für Bauteile, welche nach dem Einbau nicht mehr einsehbar sind.

Zweiter Prüfabschnitt: Die Anlage ist mit einem Druck-/Strömungswächter derart auszustatten, dass bei dauerhaftem Druckabfall im Solekreislauf (im Fall einer Leckage in den Sonden) die Zufuhr des Wärmeträgers sofort unterbrochen (Schnellabschaltung) und ein Alarm ausgelöst wird. Nach einer Störmeldung darf die Anlage nur von einem Fachbetzrieb nach Feststellung der Leckursache und Beseitigung wieder in Betrieb genommen werden. Im Rahmen der wiederkehrenden Prüfungen ist die Dichtheit des Gesamtsystems zu prüfen.

Fundstelle der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV), z.B.:
www.wikipedia.org > Suchbegriff AwSV > Basisdaten > Letzte Neufassung vom 18. April 2017 (BGBl. I S. 905).

Für eine unverbindliche Anfrage bezüglich einer Prüfbescheinigung sprechen Sie mit dem Sachverständigen Dr. Michael Krutz. Kontaktdaten siehe oben.


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